Geisha-Kaffee von der Finca Manantiales del Frontino

Die Farm der Familie von Maria gewann bereits internationale Preise für ihren Kaffee. Als Limited Edition für Liebhaber haben wir zur Zeit ihren Geisha-Kaffee im Sortiment. 

Im Valle del Cauca in Kolumbien lebt die Familie von Maria Mercedes Grajales. Seit mehr als 50 Jahren lebt die Familie vom Kaffeeanbau und besitzt inzwischen 5 verschiedene Farmen. Die am höchsten gelegene ist die Farm Manantiales del Frontino, auf 1’500 bis 1’950 Metern. Die Bedingungen dort sind ideal für guten Kaffee - vormittags liegt Nebel über der Farm, so dass die Pflanzen nicht der Sonne direkt ausgesetzt sind, nachmittags ist die Sonne hinter den Bergen. So kann der Kaffee langsam wachsen und seinen charakteristischen Geschmack entwickeln. 

Ein Teil der Farm ist ein naturbelassener Regenwald. Darin befinden sich 16 Quellen, welche die Farm sowie die lokale Gemeinde mit frischem und sauberem Wasser versorgen. Auf der Farm gibt es keine Monokulturen und die Kaffeepflanzen teilen sich den Platz mit verschiedenen anderen Bäumen und Ernten. Die Farm ist in Micro-Lots separiert, was eine genaue Rückverfolgbarkeit ermöglicht.

Gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Diana entwickelte Maria über die letzten Jahre sehr hochwertige Spezialitätenkaffees auf der Farm, vor allem zwei Geisha-Varietäten, Castillo, Red Bourbon und Maragogype. Diana ist eine Q-Graderin aus Kolumbien, teilt den hohen Qualitätsanspruch von Maria und testet die Bohnen während verschiedenen Etappen zwischen Ernte und Versand. Dies mit viel Erfolg, bereits 2011 wurde der Geisha Kaffee von der Farm von der Amerikanischen "Roasters Guild" zum Kaffee des Jahres gewählt.

Um die hohe Qualität zu erreichen, arbeiten die beiden sehr eng mit der lokalen Gemeinde zusammen und schulen die Arbeiter regelmässig. Gepflückt wird speziell im Mikrolot nach “Brix” (Zuckergehalt , gemessen wie beim Wein) um ausschliesslich die Kaffeekirschen zu pflücken, die den höchst möglichen Zuckergehalt haben. Die Pflücker arbeiten seit mehreren Jahren auf der Farm. Damit dies möglich ist, erhalten die Arbeiterinnen und Arbeiter einen wesentlich höheren Lohn als in den üblichen Kooperativen.

 

Für den Geisha im Sortiment erhält die Farm den vierfachen Preis des üblichen Handelspreises für Kaffee, diesen investiert die Farm in Trocknungsanlagen und Verarbeitungssysteme wie Hochbetten, in die Anpflanzung neuer Pflanzungen und Varietäten sowie auch in die bessere Bezahlung der Arbeiter. Den das Anpflanzen, Pflücken und Verarbeiten eines solchen besonderen und qualitativ hochwertigen Kaffees ist um einiges aufwendiger und teurer als bei konventionellem Kaffee. 

Geisha-Kaffee, eine ganz besondere Sorte

Die Familie von Daniel Peterson - sein Grossvater war gebürtiger Schwede - besitzt eine Kaffeefarm in Panama. Das Leben ist hart und Ende der 1990er-Jahre plant die Familie, die Plantage aufzugeben. Zu tief gefallen waren damals die Kaffeepreise, zu hoch gestiegen die Produktionskosten in ihrer Heimat, als dass sich Anbau und Produktion noch auszahlten. Zudem wütete zu der Zeit in der Region der gefürchtete Kaffeerost, eine Pilzkrankheit, die etliche Pflanzen befallen und vernichtet hat.

 

Daniel erinnert sich, dass es in einer Ecke der Plantage eine Kaffeesorte hat, die vor Jahrzehnten eingeführt wurde, da sie resistent ist gegen den Pilzbefall: Geisha. Er setzt ein paar Pflanzen davon in einer etwas höher gelegenen Ecke der Plantage an. Er röstet und verkostet die Bohnen und ist gespannnt, ob sie geschmacklich mit seiner gewohnten Qualität mithalten kann. Doch der Kaffee schmeckt anders als alles, was er bislang getrunken hat - Jasmin, Waldbeeren und Zimt. Aufgeregt bringt er den Kaffee an eine professionelle Verkostung. Wir schreiben das Jahr 2004 und die Kaffeewelt ist sofort begeistert. 2013 wird für ein Pfund Rohkaffee von der Finca der Rekordpreis von 350 Dollar bezahlt. 

Limited Edition - jetzt im Shop

Geisha Kaffee ist beliebt mit seinem besonderen, blumigen und frischen Geschmack, dem leichten Körper, der mehr an Tee erinnert als an Kaffee. Daher bauen heute einige Plantagen in Mittelamerika die Sorte wieder an und ist sie preislich erschwinglich geworden für uns "normalsterblichen" Kaffeeliebhaber. 

 

Im Shop findet Ihr eine kleine Menge des Geisha-Kaffees von Maria's Farm Manantiales del Frontino zum selber rösten. 




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Kommentare: 3
  • #1

    Micha (Dienstag, 28 März 2017 10:49)

    Thanks, Ingo. I am pretty much into Geishas and this truly was one of my best!
    Cheers, Micha

  • #2

    Yvonne Bieri (Donnerstag, 06 Juli 2017 08:50)

    Ich konnte den Kaffee leider im Shop nicht mehr finden. Habt Ihr ihn nicht mehr?

  • #3

    Ingo (Donnerstag, 06 Juli 2017 08:56)

    Liebe Yvonne
    Wir hatten von dem Kaffee eine kleine Menge als Limited Edition Kaffee.
    Da der Kaffee aber sehr gut angekommen ist und es viele positive Feedbacks gab, verhandeln wir gerade mit der Farm für eine etwas grössere Menge - es sieht gut aus.
    Trage Dich doch unten in den Newsletter ein, dann erfährst Du, sobald der neue Kaffee hier ist.
    LG, Ingo